Multi-Invest Sachwerte GmbH: Goldpreisrally auch Nachfrageschub aus den Emerging Markets geschuldet

In den vergangenen Wochen erreichten die Goldpreise kontinuierlich neue Mehrjahresrekorde, längst wurde die 1.500-Dollar-Marke geknackt. Goldoptimisten wie der US-Milliardär Paul Tudor Jones erachten die aktuelle Erfolgsserie des gelben Edelmetalls bei Weitem nicht als das Ende der Möglichkeiten und haben bereits das neue Kursziel von 1.700 US-Dollar je Feinunze ins Auge gefasst.

Insbesondere die Nachfrage aus den Emerging Markets – sowohl von Seiten der Industrie als auch der Notenbanken – kann sich nach Einschätzung der Multi-Invest Sachwerte GmbH auch auf lange Sicht als Motor für weitere Preisanstiege erweisen.

Insbesondere Schwellenländer stocken Goldreserven auf

Die langfristigen Aussichten für Gold zeigen aktuell nur in eine Richtung: nach oben. Starke Triebkraft hinter den prosperierenden Goldkursen sind die an Umfang zunehmenden Käufe von Notenbanken und institutionellen Akteuren. Vor allem die Zentralbanken aufstrebender Schwellenländer sorgen nach Einschätzung der Multi-Invest Sachwerte GmbH durch die großvolumige Aufstockung ihrer Goldbestände für einen deutlichen Nachfrageschub am weltweiten Goldmarkt. Zahlen des World Gold Council (WGC) zufolge beliefen sich die Notenbankkäufe im zweiten Quartal 2019 auf 224,4 Tonnen. Dies steigerte das Kaufvolumen für das erste Halbjahr auf insgesamt 374,1 Tonnen, was dem höchsten Anstieg der weltweiten Goldreserven in einem ersten Halbjahr seit dem Beginn der vierteljährlichen Datenerhebung des World Gold Council entspricht. Neun Zentralbanken erhöhten im ersten Halbjahr 2019 ihre Goldbestände um mehr als eine Tonne.

Während sich die Kaufaktivitäten über ein geographisch breit gestreutes Spektrum an Notenbanken erstreckte, so verortete der WGC einen deutlichen Schwerpunkt in den Emerging Markets. So haben beispielsweise insbesondere China, Russland und die Türkei ihre Reserven deutlich erhöht. Russland stockte seine Goldbestände im zweiten Quartal um 38,7 Tonnen auf, was die russischen Goldkäufe im laufenden Jahr auf insgesamt 94 Tonnen brachte. China erhöhte seine Goldreserven im ersten Halbjahr um 74 Tonnen und erhöhte damit sein durchschnittliches monatliches Kaufvolumen für 2019 auf 12,3 Tonnen. Auch die Türkei setzte weiter auf den Ausbau seiner Goldvorräte und legte im ersten Halbjahr um 60,6 Tonnen zu. Zu den weiteren Zentralbanken aus den aufstrebenden Märkten, die ihre Goldbestände um mindestens eine Tonne erhöhten, gehörten zudem Indien mit 17,7 Tonnen und Kolumbien mit 6,1 Tonnen.

Sachwertspezialist Multi-Invest GmbH zu physischem Gold für Anleger

Nachdem Zentralbanken über einen Zeitraum von vielen Jahren ihre Goldreserven kontinuierlich zurückgeschraubt hatten, verzeichnet der World Gold Council seit nunmehr bereits mehreren Jahren einen beständig gegenläufigen Trend. Notenbanken, die in zunehmendem Maße ihre Goldbestände aufstocken, verfolgen damit aus Sicht der Multi-Invest Sachwerte GmbH nicht zuletzt die Absicht, sich von der Vormachtstellung des US-Dollars unabhängig zu machen. Insbesondere der Aspekt der Unabhängigkeit – von der Schwankungsanfälligkeit der Börsen und von anderen Unwägbarkeiten der Finanzmärkte – stellt auch für Privatanleger häufig einen zentralen Beweggrund für ein Investment in physisches Gold dar. Nicht nur Sachwertspezialisten empfehlen aufgrund der Vorzüge im Hinblick auf Sicherheit und Performance, Gold bei der Vermögensallokation stärker zu berücksichtigen und dem Edelmetall in Abhängigkeit von persönlichen Anlagezielen und Vermögensverhältnissen eine Quote von fünf bis 15 Prozent am Portfolio zuzuweisen.

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